reflections

29.12.2006 – The Busters in Bielefeld

Mh, das wird jetzt wohl mein kürzester Konzertbericht, weil es dazu nicht wirklich etwas zu sagen gibt, außer, dass es echt gut war! Es war Ginnys Weihnachtsgeschenk für mich, dass wir zusammen auf dieses Konzert gehen würden. Als ich es erfuhr, freute ich mich riesig und war total aus dem Häuschen. Also kam Ginny bereits am 29.12. zu mir, da an diesem Wochenende ja auch noch das ÄRZTE STATT BÖLLER anstand.

Mit Auto, Zug und Straßenbahn fuhren wir zum Ringlokschuppen, wo wir gegen viertel nach vier ankamen; Einlass sollte um 18:00 Uhr sein. Wir hatten keine Ahnung, ob es voll sein würde oder nicht wählten daher eine Ankunftszeit aus, die unserer Meinung nach im Mittefeld lag. Aber als wir am Schuppen ankamen, stellten wir fest, dass wirklich alles leer war, nicht ein Fan war zu sehen! Höchstens ein paar Mitarbeiter ließen sich ab und zu blicken und zu unserer Verwunderung schienen wir sogar fotografiert zu werden. Es war echt seltsam, dass niemand da war und wir schauten sicherheitshalber noch mal nach, ob das Konzert denn wirklich hier statt finden sollte. Doch, da stand es... Ringlokschuppen, 29.12. Die ersten Fans trudelten 25 Minuten vor dem Einlass ein. Um 18:00 Uhr wurden die Türen geöffnet und für die 20 Fans wurden dann keine Schleusen benötigt . Wir wurden abgetastet und gingen rein, wo wir unsere Sachen abgaben und vor der kleinen Halle des Schuppens warteten, weil wir dort noch nicht rein durften. So um zwanzig vor sieben durften wir jedoch auch dort rein, wo wir uns ganz nach vorne stellten. Die Fläche vor der Bühne war noch so gut wie leer.

Die Vorband der Busters war „Alpha Boy School“ und trat um 19:00 Uhr auf. Praktisch war, dass es keinen Graben gab (wäre auch lächerlich gewesen) und wir somit unseren Kram einfach vorne auf die Bühne legen konnte. War dann schon seltsam, wenn man einmal an seine Tasche wollte und dafür sozusagen mit dem Ellenbogen auf der Bühne lehnen konnte. Die Band war ganz gut und es wurde schon Ska getanzt. Danach wurde umgebaut und schließlich war es Zeit für die Busters. Mittlerweile war es schon deutlich voller, aber es gab dennoch kein Gedränge und man hatte echt viel Freiraum im Gegensatz zu anderen Konzerten. Ska und Punkrock kann man in der Hinsicht wohl nicht so vergleichen.

Wenn die Busters alle auf ihren Plätzen standen, dann war Quitte genau vor uns. Dies war jedoch nicht allzu oft der Fall, da die alle auf der Bühne rumrannten und so auch Sänger Ron total oft direkt vor unsere Nase stand. Der andere Sänger hielt sich dafür meistens auf der anderen Seite der Bühne auf und ab und zu wurde auch getauscht. Ja, was soll ich zu dem Konzert schreiben? Also, es gab insgesamt 29 Lieder, welche alle echt gut waren und oft auch mit langen Instrumentalteilen; jeder Musiker bekam sein Solo. Der Bassist durfte auch öfter spielen, da irgendwelche Leute im Publikum andauernd ein Basssolo verlangten, was echt lustig war! Irgendwann hieß es dann „Hey, der kann nicht nur gut Bass spielen, der kann auch gut kochen und massieren.“ Nach einer Massage wurde dann jedoch nicht gerufen. Vor einem Song zupfte ich mir in den Haaren rum. Robert sah es und nahm es auf den Arm, indem er anfing sich unter den Achseln zu riechen und so weiter. Der hat sowieso die ganze Zeit nur Faxen gemacht, macht der das beim Racing Team auch? Da ist mir das nämlich noch nicht aufgefallen^^. Ich kannte keins der Lieder, ausgenommen „Liebe macht Blind“, weil das Lied ja ursprünglich zusammen mit Farin Urlaub gesungen wird. Als sie es spielten, sah Quitte mich grinsend an. Dachte er etwa, dass jetzt mal ein Lied kommt, dass ich auch kenne? War das so offensichtlich, dass ich die Busters durch Farin kenne? Na ja, keine Ahnung, aber es kam mir so vor .

Zu einem Lied wurden zwei Musiker/Fans aus dem Publikum auf die Bühne geholt und durften dort Posaune und E-Gitarre spielen, während der eigentliche Gitarrist mal Stage Diving ausprobierte. Das letzte Lied der Band war „Whiskey till I drop“ und danach war das Konzert beendet. Wir fuhren nach Hause und freuten uns schon auf übermorgen . Ach ja: Ich hab übrigens die Setlisten der beiden Bands mitgenommen. Die lagen da so einladend...


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